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Entscheidungen treffen und Haltung annehmen: Teil 2


Anders als der letzte Blogeintrag vom August vermuten lässt, ist es alles andere als ruhig geworden um i trau mi. Auf vielen unterschiedlichen Ebenen haben sich die Dinge weiterentwickelt. Angefangen von einem leicht veränderten Logo, über personellen Zuwachs, bis hin zu einer klaren Positionierung als Inkubator für PensionistInnen.

 

Gestartet hatte ich diese Seite vor einem halben Jahr als Blog für Menschen, die sich trauen eigene Geschäftsideen zu verfolgen und in die Realität umzusetzen. Ich wollte einerseits andere Menschen dazu inspirieren und ermutigen, „ihr eigenes Ding“ zu machen und gleichzeitig darstellen, wie ich mich bei der Realisierung meiner Idee anstellen würde.

 

Wenn wir an der Umsetzung unsere Vorstellungen und Ideen arbeiten, nehmen diese im Laufe der Zeit immer mehr Gestalt an. Diese Gestalt ist eine Folge von Entscheidungen, die wir treffen. Wir legen uns auf etwas fest, weil es notwendig ist um voranzukommen.

 

Dies ist natürlich nicht so einfach, weil wir den Weg ja nicht kennen, wenn wir uns an die Umsetzung von etwas Neuem heranwagen. Je früher man gut mit dieser Ungewissheit und Unsicherheit umzugehen lernt, desto besser. Denn diese werden zu ständigen Wegbegleitern. 

 

Die von mir getroffenen Entscheidungen haben auch dazu geführt, dass ich Haltung angenommen habe. Ich habe jetzt keine „Idee“ mehr, sondern ein Vorhaben, eine Initiative. Es geht dabei darum, die aktuell brachliegenden Potenziale von PensionistInnen in die Welt zu bringen, und zwar über die gemeinsame Schaffung von Produkten und Dienstleistungen. Menschen in Pension, die sich zu jung fühlen um sich die Zeit zu vertreiben, die noch nicht reif für den „Ruhestand“ sind, werden zunächst von uns zusammengebracht. Dann geht es darum herauszufinden, welche Produkt- oder Serviceideen bestehen, welche Träume realisiert werden wollen oder welche Fähigkeiten eingebracht werden möchten. In einem klar definierten, auf mehrere Monate ausgelegten Prozess begleiten wir die Teams bei der Umsetzung der jeweiligen Ideen. Am Ende dieses Prozesses steht ein Prototyp, ein erstes Produkt oder Service. Jetzt kommt die Phase der Produktion und Vermarktung – gemeinsam versuchen wir die entstandenen Werke zu kommerzialisieren. Auf diesem Weg gibt es in der Regel viele Fragen wie etwa: Darf man in der Pension Geld verdienen? Muss man Steuern oder andere Angaben zahlen? Brauche ich eine Gewerbeberechtigung? Bei diesen und mehr Fragen stehen wir unseren Teams zur Seite. Schlussendlich geht es uns um den Erfolg beim Tun. Es ist schön an Dingen zu arbeiten, die interessant sind, seine eigenen Fähigkeiten einzubringen und zu erweitern und gemeinsam etwas umzusetzen – aber das Feedback von anderen, dass wir etwas Schönes geschaffen haben oder eine wertvolle Leistung erbracht haben, vergrößert unsere Freude noch.

 

Wie geht es jetzt also bei i trau mi weiter? Wir möchten so schnell wie möglich mit den ersten unternehmerischen Projekten starten! Daher findet am 22. November 2018 in Wien eine Informationsveranstaltung statt, die sich an mutige PensionstInnen richtet. Gemeinsam mit dir oder Ihnen möchten wir unsere Initiative auf- und ausbauen. Wir freuen uns auf all jene, die selbst Ideen oder Träume haben, die verwirklicht werden wollen, oder die uns dabei unterstützen möchten, den Raum und Rahmen für Kreativität und Entfaltung anderer zu schaffen. Also i trau mi, und du?

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