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Auf Beschleunigungskurs


Im April hatte ich schon darüber berichtet, wie glücklich ich mich schätzte, mit meiner frühphasigen Idee zu i trau mi für das Re:Wien-Programm des Impact Hubs Wien und Oekobusiness ausgewählt worden zu sein. Warum? Einerseits kannte ich Unternehmen, die dieses Programm in den vergangenen Jahren durchlaufen und offensichtlich davon proftiert hatten.  

Photo by Lea Fabienne
Photo by Lea Fabienne

Anderseits war es für mich schon ein kleiner Erfolg überhaupt ausgewählt worden zu sein. Schließlich bestand i trau mi im April aus einer Idee, die auf ein paar Seiten ausformuliert war, einer blutjungen Webseite und mir.

Das Programm umfasste einige Komponenten, wie etwa ein Einordnungsgespräch zu Beginn um aktuelle Bedürfnisse und Herausforderungen zu identifizieren, eine Anzahl an Beratungsstunden, die mit Experten aus dem Pool des Impact Hubs verbracht werden konnten, oder die Teilnahme an Workshops, die auf den Bedarf der Programmteilnehmer abgestimmt wurden. Zusätzlich wurden regelmäßige Meetings mit den RE:Wien-Teilnehmern organisiert und der Austausch innerhalb der Community des Impact Hubs durch „geschenkte“ Arbeitszeit im Co-Working-Space gefördert und die Teilnahme an Events ermöglicht.

 

Von all diesen unterschiedlichen Terminen und Gesprächen konnte ich profitieren: Auf der einen Seite bekam ich zu meiner Idee Rückmeldungen und Anregungen von Coaches, erfahrenen Unternehmern und Experten aus unterschiedlichsten Bereichen. Auf der anderen Seite war es eine persönliche Bereicherung mich mit Menschen auszutauschen, die ebenfalls eigene Ideen verfolgen und oft schon einige Schritte weiter sind. Zu sehen was bei anderen Unternehmen oder Projekten entsteht, zu lernen was gut funktioniert und was vielleicht nicht, und einfach zu sehen, wie Menschen für ihre Sache brennen können – das motiviert und bestätigt einen dranzubleiben.

Der Höhepunkt war für mich und Christoph, der im August zu i trau mi dazugestoßen war, der Abschluss des Programms. Am 13.11. durften alle Teilnehmer im Rahmen eines Community Events im Impact Hub ihr Unternehmen oder Projekt präsentieren. Zusätzlich hatten wir die Möglichkeit einen kleinen „Messestand“ aufzubauen. Aus der Sorge heraus, nicht genügend vorzeigen zu können, wurde die Herausforderung alle Ausstellungsstücke auf zwei Tischen unterbringen. Mitgebracht hatten wir Produkte, die von Menschen rund um die Pension hergestellt wurden, nämlich Taschen, Holzarbeiten und Dekoartikel. Diese sollten zeigen, was in Zukunft durch unser Angebot bei i trau mi entstehen könnte. 

 

Insgesamt hat uns die Teilnahme am Programm einen deutlichen Aufwind gegeben und dieser wird auch noch in Zukunft spürbar sein. Für all das Feedback, die motivierenden Worte und Bestrebungen seitens des Impact Hubs und Oekobusiness uns mit Kontakten zu unterstützen, möchten wir uns nochmal sehr herzlich bedanken. Je mehr Menschen auf unser Projekt aufmerksam werden, desto mehr können wir bewirken.

# Mutige PensionstInnen bewegen die Welt.

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