SeniorInnen? PensionistInnen? Best Ager? - "Aktiv Altern" als Trend für die Generation 50 Plus

"Früher war alles besser" oder "Die Welt steht vor dem Abgrund": Pessimisten haben stets die passenden Phrasen bereit, wenn es den scheinbar düsteren Zustand der Menschheit zu beschreiben gilt, und tatsächlich: In Anbetracht politischer Wirren oder des Klimawandels mag sich der eine oder die andere ab und zu die "heile" Vergangenheit zurückwünschen.

 

Es ging uns nie besser, aber ...

 

... wenn man dann einen genaueren Blick auf die heutige Zeit wirft, ergibt sich meist ein vielfältigeres Bild: Studien belegen, dass es der Menschheit insgesamt noch nie besser ging. Und ein Faktor, der das ganz offensichtlich belegt, ist die Tatsache, dass Menschen aufgrund einer verbesserten medizinischen Versorgung heute älter werden als je zuvor.

 

Das ist ein unbestreitbarer Fortschritt für uns alle, der aber auch Herausforderungen mit sich bringt: Die Arbeitswelt, die Pensionssysteme, aber auch die Gesellschaft an sich beginnen erst, dieses Potenzial zu verstehen bzw. sich darauf einzustellen. Geht heutzutage jemand mit ca. 60 Jahren in Pension, hat er oder sie eine gute Chance, noch weitere 30 Jahre vollen Lebens vor sich zu haben. Manche sind nach einem harten Arbeitsleben froh, Zeit für sich zu haben, für die Familie, die Enkelkinder oder für Dinge, die sie immer machen wollten.

 

Viele, viele Möglichkeiten

 

Der Generation 50 Plus stehen bei der Lebensgestaltung ganz andere Möglichkeiten zur Verfügung als noch ihrer Elterngeneration. Während die Welt kleiner geworden ist, sind die Perspektiven gewachsen. Ob Rucksacktour durch Neuseeland, als Granny Au Pair in den USA, ein Ausflug in den Freizeitpark oder mit den Hurtigruten entlang der norwegischen Fjorde, die Welt steht jeder und jedem, die/der es wünscht, offen – gleich dem Motto: Lebe dein Leben so lange du kannst.

 

 

Zahlreiche Widersprüche innerhalb der Generation 50 Plus können Gesellschaftsforscher und Psychologen ausmachen. Es gilt: Altern ist heutzutage längst nicht mehr gleich Altern. Die Lebensentwürfe der Generation 50 Plus sind in der heutigen Zeit so individuell wie die Lebensläufe der Personen, die diesen Jahrgängen angehören. Das Bild vom anspruchslosen und hinfälligen Greis, der auf das Unvermeidliche wartet, ist nur noch ein Klischee.

 

Nochmal neu durchstarten - Trau di!

 

Manche aber haben auch mit der erweiterten Freizeit nicht genug. Sie möchten nochmal neu durchstarten, eigene Projekte angehen und sich mit Gleichgesinnten vernetzen: "Zu alt für die klassische Arbeitswelt, aber zu jung für den Ruhestand" gilt für nicht wenige - und dass sie als "zu alt" für die Arbeitswelt angesehen werden, liegt meist nicht an ihnen oder an ihrem tatsächlichen Alter, sondern an einem "Systemfehler", einer Arbeitswelt, die das Know-how und die Erfahrung reifer Persönlichkeiten selten zu schätzen weiß.

 

 

Genau jenen möchte i trau mi ein Angebot machen, sie dabei unterstützen, ihre Projekte auf die Beine zu stellen und/oder Produkte zu vertreiben, die sie selbst herstellen. Ergänzt wird das durch regelmäßige Treffen im i trau mi-Club, der spannende Vorträge und Workshops zu vielen interessanten Themengebieten bietet und auch die Vernetzung untereinander ermöglicht.

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