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Was ist Trauma? - Ich hab mich getraut zu präsentieren!


"Nachgedanken" von Susanne Buchner zum Vortrag "Trauma, was ist das"?

 

Mein persönlicher Versuch einer Erklärung für alle Interessierten ohne Vorwissen.

 

Am 18.02.2020 um 15.30 Uhr schaute ich in 15 neugierige Gesichter, die nur wegen meines Vortrages gekommen waren. Im i trau mi-Club saßen Menschen in der Pension oder kurz davor, die genau so wie ich noch lange nicht in den Ruhestand gehen wollen. 

 

Das Thema "Trauma" überschwemmt uns in allen Social Media-Kanälen, Zeitungen, im Fernsehen und in Büchern.

 

Es macht uns unruhig, erzeugt Probleme im zwischenmenschlichen Bereich. Da wir nicht genau wissen, was ein Trauma ist, fördert es auch jene Ängste, die Grenzen zwischen den Menschen ziehen.

 

Dem wollte ich begegnen …

Ich habe viele Jahre als gelernte Buchhändlerin im mittleren Management gearbeitet, im Beruf alles gegeben und 2015 vor einem drohenden Burnout die Notbremse gezogen.

Ich habe allen Mut zusammengenommen und wollte neu durchstarten. Ich machte eine Ausbildung zur Systemischen Lebens- und Sozialberaterin, und ergänzend dazu eine Ausbildung zur Supervisorin und Coachin.

 

Schon in der Ausbildung wusste ich, das ist genau mein Ding!

 

Beim Schreiben meiner Diplomarbeit wählte ich das Thema "Trauma". Dabei merkte ich, dass es zwar sehr viel Literatur dazu gibt, aber alles sehr fachspezifisch geschrieben ist. Für mich war das kein Problem, aber für den Rest der Welt? 

 

Es entstand der Gedanke, die fachspezifische Literatur in Form meiner Diplomarbeit für alle Interessierten in eine einfache Sprache zu übersetzenWas soll ich sagen? Der Zuspruch gibt mir recht. Jedes Mal, wenn ich einen Vortrag halten darf, egal wo, höre ich die TeilnehmerInnen angesichts des Themas aufatmen. 

 

Die zweifache Nobelpreisträgerin Marie Curie würde an dieser Stelle sagen:

"Du musst dich vor nichts fürchten, du musst nur alles verstehen!"

 

Dieses Verstehen öffnet Schleusen, und Gedanken kommen zum Vorschein, die bis dahin  irgendwo im Körper herumschwirrten. Die Diskussionsrunden nach den Vorträgen sind für mich jedenfalls immer interessant und aufregend!

 

Für mich ist klar, ich habe gefunden, wonach ich gesucht habe. Ich möchte auch jenseits der 60 Jahre noch gehört werden, ich habe so viel zu sagen und will damit zum wertschätzenden und kooperativen zwischenmenschlichen Klima beitragen.

 

Ich blicke entspannt in meine Pensionszukunft und freue mich jedes Mal, wenn ich Menschen auf ihrem manchmal schwierigen Lebensweg unterstützen und begleiten darf.

 

Mehr über mich auf www.blick-wechsel.at

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