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Weihnachtserinnerungen: Edith und Mimi erzählen // 1. i trau mi-Podcast

In unserem ersten Mini-Podcast haben wir Mimi Scharfmüller (68) und Edith Uiblein (70) zu Wort kommen lassen, die im Gespräch mit unserer Community-Managerin Roswitha Schaffer von ihren Kindheitserinnerungen an Weihnachten berichten. Wie war Weihnachten früher, vor 50 Jahren, was war damals anders, welche Bedeutung hatte das Fest – und was hat sich bei ihnen bis heute fest im Gedächtnis verankert?

 

Edith Uiblein und Mimi Scharfmüller
Edith Uiblein und Mimi Scharfmüller

Edith berichtet von der Aufregung, die vor jeder Bescherung herrschte, dem ungeduldigen Warten „auf das Christkind“ und dem „Glockerlläuten“, der Angst, was nun passieren würde, welche Geschenke es geben würde. Roswitha erzählt von einer großen Enttäuschung aus ihrer Kindheit, als sie ihren Cousin dabei beobachtete, als er das Glockerl läutete – und von da an nicht mehr an das Christkind geglaubt habe.

 

Das mit den Geschenken, das war früher auch anders: Mimi berichtet, dass es zu Weihnachten immer nur Gebrauchsgegenstände gegeben hätte, bzw. Kleidung wie dicke Unterhosen, und die Oma habe den Puppen ein besonderes Gewand genäht. Es waren zumeist einfache und oft selbst gemachte Geschenke, über die man sich dennoch sehr gefreut hat. „Es war schön, weil die Familie beisammen war“  sagt Mimi, ein Wert, der heute immer mehr in Vergessenheit gerät, den sie aber weiterhin hoch hält. Das möchte sie auch an ihren Sohn weitergeben. Zu Weihnachten geht es für sie zu allererst um Gemeinschaft, um die Familie, und nicht um die Geschenke.

  

Wer noch mehr wissen möchte, zum Beispiel darüber, wie das früher mit den Briefen ans Christkind war, oder welche Süßigkeit es zu Weihnachten gab, kann den ganzen Podcast hier nachhören.

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